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    Blogeinträge (themensortiert)

    Thema: Gedankensplitter

    heftig wahr



    "Wer sich nicht bewegt, spürt keine Ketten!"

    Seekind 04.10.2007, 17.39 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

    Bewusst machen

    In letzter Zeit viel zu selbstverständlich, aber muss man ja auch mal bemerken:

    Mir geht's gut! :-)


    PS: Guet's Nächtle!

    Seekind 06.08.2007, 00.59 | (0/0) Kommentare | PL

    Komisch...

    ...ich sitze hier und höre von draußen ein Gewirr von etwa 30-40 Stimmen, immer wieder einen Schwall von Lachen, ein bisschen Musik im Hintergrund. Eigentlich viel zu laut für diese Uhrzeit, aber seit drei Jahren hat niemand mehr die Polizei gerufen. Nun ja, seit die Frau von gegenüber gestorben ist.

    Hausfest.

    Als kleines Kind durfte ich an diesem Tag aufbleiben so lange ich wollte - oder konnte. Mit Cola war das eine ganze Weile! Jetzt höre ich vor meinem Fenster ab und zu ein paar Kinderstimmen aufquietschen. Wechsel der Zeiten...

    Dieses Jahr war ich gar nicht dabei, war nur stummer Beobachter mit Anflügen von Sehnsucht. Aber ich habe heute keine Lust auf das Frage und Antwortspiel unserer Nachbarn. Im Moment genieße ich das kleine bisschen Anonymität, das ich hier habe. Man kennt mich als "das kleine, süße, nette Mädchen von damals" das eine junge Frau geworden ist, die "ja immer so nett" - nun ja, zumindest höflich - ist.

    Es ist schon komisch...

    Seekind 07.07.2007, 23.58 | (0/0) Kommentare | PL

    Über das Fliegen...

    Ich vermisse gerade einen Menschen. Jemand, der das hier vielleicht ließt. Ich weiß es nicht. Jemand, der mir viel vom Leben beigebracht hat - und zu letzt loszulassen...
    Wenn du es ließt, will ich dir nur ein Lächeln schicken. Es ist ein komischer Moment, denn es ist alles gut wie es ist und vielleicht ist das Wort "vermissen" nicht gut gewählt. Ich bin froh, dass ich auch das Loslassen lernen konnte! Und eigentlich ist das "Vermissen" nur das komische Gefühl, das ausgelöst wird, weil ich der Person, die es betrifft und die Auslöser dafür ist, meine Freude nicht mitteilen kann.

    Und noch was - wenn du das hier lesen solltest: Du bist ganz schön inkonsequent ;-)))

    Seekind 01.07.2007, 23.09 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

    The Show Must Go On

     Momentaufnahme, 03.12.'06

    Papier, Papier, rief der Weihnachtsmann und sprang in den Fluß! Das Leben ist zu krotesk um Worte dafür zu finden. Worte leben, sie werden geboren und wachsen, so wie die Zeit wächst, ändern sich, so wie die Zeiten sich ändern und werden von der Bekanntschaft eines jeden Lesers geprägt.

    Sonntagabend. Ich sitze tief in meinem weichen Kinosessel vergraben und wische mir die letzten Tränen aus den Augen, bevor das Licht angeht und der Kinosahl gesäubert wird. Gesäubert von sentimentalen Menschen, die allein mit ihren Gedanken den Nachspann an sich vorbeiziehen lassen - und dem Müll. Die Szenen schieben sich noch einmal vor mein inneres Auge. Klar sehe ich das Morden, die Schändungen von Frauen durch Soldaten, den Verrat. Ich schlucke, zeichne mein Gesicht neu - eines ohne Tränen eben - und verlasse den Raum, in dem das Licht lebendig zu werden scheint. Die Schatten der Bilder huschen nach mir aus der Tür. Französische Revolution. Eine Verrückte. Vergangenheit? Meine Schritte bewegen sich die Treppe hinab. Gegenwart! schreit es in meinen Gedanken. Täglich das selbe. Mal hier, mal dort. Menschen vergessen sehr schnell. Helden verblassen und nur noch ihre Geschichten erzählen vom einstigen Ruhm, der die Welt ein wenig heller machte. Was nützt es ein Held zu sein, wenn am nächsten Tag untergegangen ist, was man zuvor rettete? Ich laufe den Koridor entlang und das grelle Licht blendet mich. Als ich nach draußen trete überrascht mich der Regen. Leicht berührt er meine Haut, wie um zu sagen du weinst nicht allein um diese Erde. Der Wind versucht mich spielerisch davonzutragen, fährt mir durch das Haar. Komm mit mir flüstert er. Lass los. Ich laufe weiter. Zwischen dunklen Weihnachtsmarktbuden entlang. Der Duft des Tages hängt noch in den Ritzen und Papier jagt auf der Straße dem Leben nach. Ich haste in eine schmale Gasse und für einige Sekunden bleibt mein Blick an einem alten Haus hängen. Mittelalter oder so. Wenn Häuser sprechen könnten, würden sie ihren Spott mit uns treiben lacht eine Stimme höhnisch in mir auf und ich komme mir beobachtet vor. Ich schwinge mich auf mein Rad und fahre davon. Feige fliehe ich um zu überleben.


    Feige vermeiden wir es nach innen zu schauen, auf sich selbst zu schauen, zu hören. Und irgendwann hat man sich so verrant, dass man den Stein einer Tragödie ins Rollen bringen würde, wenn man es wagt, den Blick zu lange nach innen zu wenden. Wenn man erst vom inneren Feuer angesteckt wurde, dann ist es zu spät. Dann gibt es kein zurück mehr. Dann brennt das Feuer so lange, bis alle Fassade und Lüge verbrannt ist und nur die Wahrheit übrig bleibt. Die Wahrheit des inneren Selbsts. Eine Wahrheit ohne Schutz, aber auch eine Wahrheit der Ruhe, eine gelöschte Sehnsucht - Asche.
    Diesen Weg kann nur gehen, wer an den ewigen Kreislauf glaubt, das Wiederauferstehen des Phoenix. Er wird neu geboren, bis er wieder und wieder verbrennt, wieder und wieder zu Asche werden muss und durch die Asche zum neuen Selbst gelangt.

    Um nicht zu pathetisch zu werden: Mir scheint, das einzig wichtige im Leben ist, bei sich selbst zu bleiben, der Rest geschieht ganz von alleine...

    Seekind 27.06.2007, 23.36 | (0/0) Kommentare | PL

    Jahreszeiten...

    ...kommen und gehen. Zeit vergeht. Man sieht aus dem Fenster und der Himmel ist blau, die Sonne strahlt, Hitze überall. Das Foto auf dem Schreibtisch ist weiß. Weiß überzieht wie Puderzucker die Welt des Bildes und eine kühle Aura geht von ihm aus. Die Formen sind die gleichen, das Wesen wandelt sich.

    Ich sehe auf meinen Tag, meine Wochen - mein Jetzt. Ein unaufhörliches Streben geht von ihm aus. Eine weiche Zufriedenheit. Blicke ich auf mein altes "Seelenfoto" ist da nur ein Schatten, der immerzu benommen im Kreis taumelt. Ein Schatten mit meinen Konturen. Ich bin die gleiche, war immer ich, die Form bleibt... Es ist das Wesen, das sich wandelt!

    Seekind 20.06.2007, 20.38 | (0/0) Kommentare | PL

    Fort... II

    Und wieder einmal zieht es mich weg von hier!

    "Wenn du Freunde in der Ferne hast, bist du überall zu Haus"



    Ein zäher Nebel hängt vom See her über der Stadt und es scheint als wäre die große, langsame Stille hereingebrochen. Narren ziehen stumm auf den Straßen vorbei, pilgern in das alte Viertel. Manchmal schellen Glöckchen an den Kostümen gegen das triste Bild an. Ein kläglicher Versuch. Einzig und allein die großen Strohpuppenfeuer würde ich morgen gerne miterleben, das Klagen hören, selbst ein bisschen mitschluchzen. Welch komische Sitte!

    Aber nein, morgen sitze ich im Zug und fahre gen Norden, dahin wo ich eine Seelenverwandte fand... Landschaften werden an mir vorüberziehen und wie so oft wird mir das Loslassen so leicht fallen! Auf einmal ist nichts mehr wichtig, du bist auf dem Weg, in Bewegung, komme was wolle, es ist nicht wichtig, es zieht vorbei. Wo du auch immer landen wirst, es wird gut sein. Du weißt, du kannst jederzeit zurück, willst es aber nicht und bist gespannt was dich erwartet. Es fühlt sich so frei an - die Fesseln des Alltags treten in den Hintergrund und man meint beinahe sie nicht mehr zu spüren...

    Ja, bis man zurück kommt.
    Es war eine so spontane Entscheidung: gestern wusste ich selbst noch nichts davon! Nun, und heute...packe ich. Am Sonntag werde ich zurück sein aus NRW und am Montag habe ich dann hoffentlich viel zu berichten! Am Montag, wenn der Alltag wieder seine Klauen schließt...

    Seekind 20.02.2007, 11.14 | (0/0) Kommentare | PL

    Herzgeflüster

    Es kann so schrecklich sein sich zu verlieben, wenn die Liebe nicht die geringste Chance hat. Und doch ist man, wenn der andere das Gefühl erwiedert so unendlich dankbar für alles! Das Herz macht kleine Luftsprünge und für wenige Momente vergisst man jene Aussichtslosigkeit. Nein, es fühlt sich nicht schwer an, es tut ein wenig weh - bitter-süß - und vielleicht wird es irgendwann noch viel mehr weh tuen, aber was zählt ist der Augenblick und die Erfahrung. Es ist die Erfahrung sich hinzugeben und zu öffnen: sich selbst entdecken im Spiegel des Anderen.

    Ich glaube, dass es einen winzigen Moment gibt, in dem man sich entscheidet: lasse ich mich darauf ein zu lieben? Ich habe es selbst in der Hand und dieses Wissen gibt mir eine ganze Menge Gelassenheit!

    Seekind 17.02.2007, 23.02 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

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    Anke
    Ich find's einfach schön, dass wir wieder Kontakt haben *einfach mal so sagen muss*

    Ich wünsche dir einen schönen, erholsamen Feiertag,

    viele liebe Grüße,
    Anke
    3.10.2007-12:28
    Sonja
    Hallo Seekind! Wollte einfach mal ein paar liebe Grüße hier lassen. Dein Blog gefällt mir echt gut!
    21.6.2007-0:19
    anke
    Hallochen ;)

    wieder schöne Bilder ;)
    Ich lasse dir liebe Grüße hier und wünsche dir einen schönen Sonntag, viel Freudiges und uns dann vieles, was wir hier mit dir teilen dürfen :)
    Liebe Grüße
    anke
    20.5.2007-0:47
    anke
    Hallo,

    neugierig hier reingestolpert und ich komme nun sicher öfter mal wieder hier vorbei.
    Dir einen schönen Start in die neue Woche.
    LG anke
    25.3.2007-23:25
    Silly
    Mal einen schönen Gruß über den See werf :)
    Einen schönen Blog hast Du hier.
    LG Silly
    11.2.2007-18:00